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Macht Singen glücklich?

Erstellt von Edwin Dworzak |

Chorgesang ist ein Randgebiet der wissenschaftlichen Erkenntnis, obwohl einiges an Aufmerksamkeit in der heutigen "Gesund&Fit"-Gesellschaft erzielt werden könnte. Vereinzelte Untersuchungen lassen positive Wirkungen des Chorgesangs auf Körper und Geist erkennen

Positive Wirkungen des Chorgesangs

Förderung der Entspannung: Durch die Konzentration auf das gemeinsame Singen gelingt es viel leichter, den Stress des Tages abzubauen.

Steigerung der Achtsamkeit: Die chorische Singstunde entwickelt die psychische Fähigkeit zur gemeinsamen Bewältigung von Aufgaben in Beruf und Familie.

Beschleunigung von Heilprozessen: Heilanstalten nutzen das gemeinsame Singen mit beachtlichem Erfolg für therapeutische Zwecke.

 

Singen macht gute Laune

  • Gemeinsames Singen fördert die emotionale Empfänglichkeit und Offenheit
  • Das Spüren der eigenen Stimme im gemeinsamen Klangerlebnis ist eine stimmungshebende sinnliche Empfindung
  • Singen im Chor fokussiert alle Gedanken auf den Gesang und wirkt daher ähnlich wie Meditation
  • Tiefes Atmen und gleichgeschalter Atmungsrhythmus fördert den meditativen Einfluss des Chorgesangs

Wer immer noch nicht glücklich ist, kann sich auf das Bindungshormon Oxytocin (leider als missverständlich bezeichnetes "Kuschelhormon" in letzter Zeit etwas in den Streitdialog der Wissenschaft geraten) verlassen, welches beim Singen nachgewiesener Maßen verstärkt im Gehirn ausgeschüttet wird.

Glückliches Singen!

E.D.

 

Quelle: Puls SRF, Die Kraft des Chorsingens, 2015
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